„Parteiarbeit verlangt Engagement, langfristiger Einsatz ist dabei umso erfreulicher“

Die Ehrungen langjähriger Mitglieder standen am Sonntag auf dem Programm des SPD- Ortsvereins Bremerhaven Mitte. Der Bremerhavener SPD- Bundestagsabgeordnete Uwe Beckmeyer überreichte gemeinsam mit dem Ortsvereinsvorsitzenden Michael Bühre die Urkunden und Ehrennadeln im SPD Parteihaus in der Schifferstraße 22.

„Parteiarbeit verlangt Engagement, langfristiger Einsatz ist dabei umso erfreulicher“, würdigte Uwe Beckmeyer im Rahmen der Weihnachtsfeier mit Jubilarehrung die erschienenen Jubilare. Geehrt wurden Hennig Goes und Manfred Roßhoop für 40 Jahre SPD Zugehörigkeit und Holger Nemeyer für 10 Jahre SPD- Mitgliedschaft. Nicht anwesend sein konnten Skadi Bremer, Björn Kanning, Fulya- Selda Silgir- Odman (alle 10 Jahre), Gisela Lehrke (25 Jahre) sowie Norbert Beier und Karin Freudenthal (beide 40 Jahre Parteizugehörigkeit). Ihnen werden die Urkunden und Auszeichnungen zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.

Beckmeyer sagte in seiner Festrede, der Blick zurück zeige, dass es stets Sozialdemokraten gewesen seien, die das Land vorangebracht haben: „Das ist kein Eigenlob, das sind Tatsachen“, sagte der Bundestagsabgeordnete. Ein Bundesland wie Bremen in faktischer Haushaltsnotlage zu regieren, sei nicht einfach: Deshalb komme es auch auf Augenmaß an, bei allen notwendigen Veränderungen die Grundkonstanten sozialer Gerechtigkeit nicht aufzugeben. „Als Hennig Goes Mitglied wurde, war Willy Brandt Bundeskanzler“, spannte Beckmeyer den Bogen zwischen damals und heute und erwähnte gemeinsam Erreichtes und Erlebtes: „Manfred Roßhoop und ich haben gemeinsam bei den Jusos gearbeitet und uns damals sehr leidenschaftlich für Kinderspielplätze eingesetzt. Aber wir hatten noch mehr auf dem Zettel – das war schon eine heiße Zeit damals“, erinnerte sich Beckmeyer in seinem launigen Beitrag und band damit auch gleich Holger Nemeyer ein, dem er für seine weitere Juso- Arbeit viel Erfolg wünschte.

Mit Blick auf die langjährige Arbeit des gelernten Zeitungsredakteurs Hennig Goes als Tourismusförderer und „Mr. Sail“ sagte Beckmeyer, wie groß die hinterlassenen Schuhe seien, zeige sich darin, wie schwer es sei, einen geeigneten Nachfolger zu finden: „Allein, die gute Saat geht auf: Zum ersten Mal seit 20 Jahren wächst Bremerhaven wieder – sicherlich ein Erfolg der touristischen wie auch der wirtschaftspolitischen Arbeit gleichermaßen“, so Beckmeyer.

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