Pressemitteilung: „Milchbar“ auf die Schrottimmobilien-Vorkaufsliste Ortsverein enttäuscht von Eigentümerfamilie Griesch

Der SPD Ortsverein Bremerhaven Mitte begrüßt die Pläne, die ehemalige „Milchbar“ in der Lloydstraße auf die städtische Vorkaufsliste der Schrottimmobilien zu nehmen: „Die Milchbar und das Wort Schrottimmobilie in einem Satz zu sagen, tut jedem eingefleischten Bremerhavener im Herzen weh – aber so ist es nun mal. Wir haben genug gewartet und sind enttäuscht vom zögerlichen Handeln der Eigentümerfamilie Griesch“, so Vorsitzender Jörg Fehring. Der Ortsverein habe, so der SPD-Politiker, intensiv versucht, mit den Eigentümern ins Gespräch zu kommen, um Hilfestellung anzubieten. „Aber die Resonanz war gleich null“, bestätigt Matthias Wefer, stellvertretender Vorsitzender.

 
Zuletzt hatte es nach einer lähmend langen Zeit des Stillstandes Bewegung an der Immobilie gegeben, als erkennbar Bauarbeiten an der Fassade begannen: „Nun aber schauen wir auf eine seit Wochen mit Brettern zugenagelte Fensterfront, diese Verschlimmbesserung ist nicht tolerierbar“, so Wefer, der darauf verweist, dass die Immobilie nicht in irgendeiner Seitenstraße stehe: „Wir reden von einer Haupteinfallsstraße in unsere Havenwelten – diese Strecke passieren jeden Tag viele Menschen, Einheimische wie Touristen. Es ist absolut ärgerlich, wie diese denkmalgeschützte Adresse zusehends verkommt.“ Die Eigentümerfamilie, so Fehring und Wefer, habe im April vergangenen Jahres einer Sanierungsvereinbarung zugestimmt: „Zehn Monate später ist noch immer kein messbarer Vorstoß, geschweige denn eine Tendenz zum Besseren, erkennbar. Wir erwarten jetzt ein unverzügliches Handeln und bleiben weiter dran, dieses Thema ist dem Ortsverein Mitte sehr wichtig“, kündigen Fehring und Wefer an.

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