SPD Ortsverein Mitte unterstützt Hospiz-Bau – Fingerspitzengefühl bei Standortwahl

Fehring: „Spiel- und Bolzplatz unbedingt erhalten“ – Wefer: „Grüne Oase in der Stadt mit hoher Akzeptanz“
 

Den von der AWO in die Diskussion gebrachte Ausweichstandort für ein Hospiz im Stadtteil Mitte hinter dem Gerhard-van-Heukelum-Haus sehen der Vorsitzende des SPD Ortsvereins Bremerhaven Mitte Jörg Fehring und dessen Stellvertreter Matthias Wefer kritisch.

„Nachdem der ursprünglich ins Spiel gebrachte Standort hinter dem Gesundheitsamt auf berechtigte Ablehnung gestoßen war, wird nun wieder ein Auge auf unseren Spiel- und Bolzplatz in der Dresdener Straße geworfen”, sagt Vorsitzender Jörg Fehring. „Wir können einen solch wichtigen und gut frequentierten Kinder- und Freizeitbereich im Stadtzentrum nicht aufgeben”, ergänzt sein Stellvertreter Matthias Wefer.

“Wir haben vor Ort das Gespräch mit Eltern und Kindern gesucht und werden das fortsetzen. Die ersten Signale sind eindeutig, dass diese Spiel- und Freizeitfläche erhalten bleiben muss – das sehen wir genauso“, so Wefer und Fehring. Unisono werde die Fläche von allen Beteiligten als kleine „Oase“ bewertet, umgeben von viel Grün und dies inmitten unserer Stadt.

„Wir werden daher nach der Sommerpause zu diesem Thema sofort eine Sitzung unseres Ortsvereins einberufen, um das Thema intensiv zu beraten und wir werden die Diskussion um diesen Standort weiterhin aufmerksam verfolgen und begleiten“, erklärt Jörg Fehring. Auch der Ortsverein Mitte erkenne und befürworte den Bedarf für ein Hospiz, das richtig und wichtig sei für Bremerhaven. „Die Standortsuche muss jedoch mit sehr viel Fingerspitzengefühl erfolgen – dabei müssen die Interessen des Hospizes genauso Berücksichtigung finden wie die der übrigen Beteiligten“, unterstreichen Fehring und Wefer.

 

Jörg Fehring, Vorsitzender

Matthias Wefer, stellv. Vorsitzender

 

Richtigstellung

Im Nachgang zur gestrigen Pressemitteilung des SPD Ortsvereins Mitte, den als Standort-Option für das Hospiz in die Diskussion gebrachten Spiel- und Bolzplatz abzulehnen, hat sich zwischenzeitlich ergeben, dass die Zuschreibung dieses Ansinnens zur AWO offenbar auf einem Missverständnis beruht: „Wir nehmen mit Freude zur Kenntnis, dass die AWO diesen Standort nicht präferiert. Dass durch ein Missverständnis ein anderer Eindruck erweckt worden ist, bedauern wir. Unterm Strich ist es wichtig, dass der Spiel- und Bolzplatz als wichtiger Ort der Naherholung im Stadtteil und als grüne Oase in der Stadt erhalten bleibt“, so Ortsvereinsvorsitzender Jörg Fehring und Matthias Wefer, stellvertretender Vorsitzender.

 

Jörg Fehring, Vorsitzender

Matthias Wefer, stellv. Vorsitzender
 

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